Tagung in Innsbruck

Die 17. IGA-Fachtagung hat am Freitag, den 15. November 2013 in Innsbruck im Hotel Hilton stattgefunden. Thema: "Energie durch Genossenschaften - eine Chance für die Region"

15. Nov. 2013

Die 17. IGA-Tagung im November 2013 im Hotel Hilton in Innsbruck beschäftigte sich mit dem Thema „Energie durch Genossenschaften – eine Chance für die Region“. In seinen einführenden Worten betonte der Vorsitzende des IGA, Dir. Mag. Arnulf Perkounigg, dass sich IGA bei dieser Jahrestagung an ein Thema herangewagt hat, welches sich an eine ganz andere Zuhörerschaft richtete, als die bisherigen Tagungen und nicht den unmittelbaren direkten Zusammenhang zu den drei Hauptsparten der Genossenschaftssektoren – so wie wir es in Österreich, Deutschland und Südtirol kennen – hat. Die Vielseitigkeit dieses Themas führte auch zu einer Änderung des bisher gewohnten Ablaufes, indem nach sieben kurzen Impulsreferaten der Publikumsdiskussion breiter Raum gewidmet wurde.
Der Reigen der Impulsreferate wurde von Dr. Rudi Rienzner eröffnet, der in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer des Südtiroler Energie-verbandes interessante Einblicke in das Südtirolkonzept betreffend erneuerbare Energie gab.
Anschliessend berichtete Dr. Klaus-Alois Hein, Fachbereichsleiter im Genossenschaftsverband Bayern, in seinem Referat über umfangreiche Maßnahmen und neue Ausrichtungen in Bayern zur viel diskutierten Energiewende auf Ebene der Genossenschaften – ausgelöst durch den Reaktorunfall in Fukushima im Jahre 2011. Dabei hat sich die genossenschaftliche Rechtsform durchaus als Erfolgsmodell bewährt.

Dr. Rudolf Binder, Geschäftsführer des Raiffeisenverbandes Oberösterreich, zeigte in seinem Referat über Bürgerbeteiligungsgenossen-schaften in Oberösterreich anhand von zwei Genossenschaftsneu- gründungen bereits erfolgte Umsetzungsschritte auf. Im anschließenden Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Markus Dellinger, Syndikus des Österreichischen Raiffeisenverbandes, wurden Rechtsfragen im Zu-sammenhang mit der Finanzierung von Bürgerbeteiligungen aufgegriffen und erörtert.

Ein Praxisbeispiel aus Südtirol für das schlussendlich harmonische Miteinander von Gemeinde und Genossenschaft wurde von Mag. Franz Kohler, Raiffeisenverband Südtirol, anschaulich dargestellt.

Hubert Hußl, Bürgermeister der Gemeinde Terfens (Tirol), setzte sich mit der Erwartungshaltung der Gemeinde zu Energiealternativen auseinander, indem er den Werdegang der Energieversorgung mit Fernwärme in seiner Gemeinde aufzeigte.

Abschliessend befasste sich MBA Dietmar Müller, Revisor des Revisions-verbandes der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg mit Besonderheiten im Zusammenhang mit der Finanzierung von Biomassekraftwerken.
Die von OR Ludwig Rabold, Revisor des Raiffeisenverbandes Steiermark, souverän geleitete Publikumsdiskussion begnügte sich nicht nur mit der Auseinandersetzung der in den Impulsreferaten aufgezeigten Bereiche, sondern ging darüber hinaus auch auf Fragen ein, welche bis dahin noch nicht angesprochen worden sind und unterstrich somit die Vielfältigkeit der Themenstellung.

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